Laß uns feiern

Komm, laß uns heute diesen Tag lang feiern.
Ich kipp Dir kalten Sekt auf Deinen Bauch.
Das Telefon werfen wir aus dem Fenster.
Wir pfeifen auf den Staat, denn der bescheißt uns doch auch.

Ich habe Lust, so das Leben zu leben.
Und ich glaub, mit Dir würde das gehen.
Und wenn Dich all die Idioten nerven
werde ich an Deiner Seite stehen.

Die Leute streben nach Geld und Reichtum
und sterben dabei ohne Phantasie.
Laß uns das Salz der Erde trinken.
Ich will Dir so viel sagen, doch ich weiß nicht wie.
Ich habe Lust, mit Dir zu desertieren.
Laß uns fliehen aus dieser Realität.
Laß uns lieben bis wir explodieren.
Nur Du weißt doch, wie das geht.

Hörst Du die Leute schreien? Die haben sich nicht verhört!
Nein, wir sind wirklich so. Wir sind total verwirrt.
Laß' sie doch schreien. Die Gesichter sind zerfetzt.
Wir wollen leben und lieben, heute, hier und jetzt.

Text:

R. Mattern

Musik:

AufBruch

Studio:

Harz-Studio Osterode

Datum:

Frühjahr 1996

CD:

"Abend in der Stadt"


Musiker:


R. Mattern (voc)
K.-U. Scheffler (g)
T. Schulz (bg)
T. Dähn (kb)
T. Hähnel (dr)



Gedanken